Das Zuhause ist für viele junge Menschen ein Rückzugsort, der vor allem gemütlich, bequem und zum Wohlfühlen sein soll. Dazu passt keine formelle Tischkultur mit streng reglementierten Handlungsabläufen und genauer Definition, welches Geschirr- oder Besteckteil für welche Speisen zu verwenden sei. Man isst selten am Tisch, denn ein geeigneter Essplatz findet sich je nach Situation auf dem Boden oder dem Sofa, im Bett oder stehend in den Türrahmen gelehnt...

Ziel war es, ein Geschirr zu entwerfen, das diese Art des Essens unterstützt. Weiche, runde Formen und die glatte Oberfläche des Porzellans verleihen ihm die Qualität eines Handschmeichlers.
Die Gefäße sollten gut in der Hand liegen, aber zum Befüllen auch auf dem Tisch stehen können. Große Hitze, wie sie bei Heißgetränken oder Suppen auftritt, macht das Halten des Gefäßes in der Hand unmöglich, während eine angenehme Wärme erwünscht ist. Dieses Problem wurde durch doppelwandiges Porzellan mit einer inliegenden isolierenden Luftschicht gelöst. >>>
 
 
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