Ein Tisch, der nur zwei Beine hat, fällt zwangsläufig um. Oder?

Die drei Varianten der Tisch-Reihe mit dem Titel „Suppenkaspar“ sind jeweils mit nur zwei Tischbeinen ausgestattet. Sie werden durch Gewichte im Gleichgewicht gehalten, die über dünne, nahezu unsichtbare Fäden mit der Tischfläche verbunden sind. Auf diese Weise erhalten die zweibeinigen Tische eine erstaunliche Stabilität. Jedoch ist es nicht ratsam, sich bequem auf der Tischkante niederzulassen!

Die erste Variante wird von kugelförmigen Gewichten in Balance gehalten, die jeweils 10kg auf die Waage bringen. Die Masse dieser Gewichte weist wie bei einem Stehaufmännchen eine asymmetrische Verteilung auf, wodurch der Tisch zusätzlich stabilisiert wird.

Bei der zweiten Variante des Tisches laufen die beiden Tischbeine extrem spitz zu, ihre Standflächen wurden minimiert. Die Gewichte sind in Form von Senkloten gestaltet und berühren den Boden kaum. Die vermeintliche Beeinträchtigung des Tisches sorgt für eine besondere Erfahrung beim Benutzer. Denn obwohl der Tisch zuverlässige Stabilitätseigenschaften aufweist und ganz normal daran gegessen oder gearbeitet werden kann, bleibt eine federnde Wirkung und Torsion stets spürbar. Ein solcher Tisch fordert zu einem bedachten, rücksichtsvollen Umgang auf.

Die Beine der dritten Variante wurden in jeweils drei Teile zerschnitten und halten nur noch durch die Zugkraft der angehängten Gewichte aneinander. Dieser Tisch kann nur dann stehen, wenn alle Komponenten exakt aufeinander ausgerichtet sind. >>>

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